Schimmelpilzen vorbeugen mit Infrarotheizungen

Schimmelpilze – Weit verbreitet in deutschen Häusern

Laut verschiedensten Quellen ist in Deutschland nahezu jedes zweite Haus von Schimmel befallen. Oft bleibt dieser sogar unbemerkt und breitet sich auch aufgrund falscher Lüft- und Heizgewohnheiten weiter aus. Auf Dauer sammelt sich in den Wänden Feuchtigkeit, die ideale Grundlage für die Bildung von Schimmelpilzen. Besonders große Möbelstücke und Raumecken sind typische Sammelstellen für Schimmel.

Warum bildet sich Schimmel?

Die zuvor angesprochenen Lüft- und Heizgewohnheiten sind die Hauptgründe. So sollten Sie beispielsweise bevorzugt für einige Minuten Stoßlüften und dabei auch die Innentüren offen halten, um die Luftzirkulation zu erhöhen, statt über eine längere Periode das Fenster gekippt zu lassen. Besonders Räume, in denen Sie Wäsche trocknen, viele Pflanzen stehen oder ein Zimmerbrunnen steht, sollten regelmäßig gelüftet werden. In Schlafräumen besonders morgens immer für einige Minuten komplett das Fenster öffnen, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Neben dem regelmäßigen und richtigen Lüften, sind besonders die in Deutschland noch typischen Heizkörper ein Förderer von Schimmelpilzen. Diese Erwärmen lediglich die Luft, nicht aber die Wände und so bleiben diese kühl, was dazu führt, dass sie aufnahmebereit für Feuchtigkeit sind. Auch die Luft am Boden bleibt kühl, da die Wärme nach oben unter die Decke zieht. So sind besonders in unteren Zimmerecken häufig Schimmelpilze zu finden. Außerdem entziehen diese Konvektionsheizungen der Luft die Feuchtigkeit, was die Schleimhäute angreifbar für Krankheitserreger macht. Dazu habe ich hier einen separaten Artikel verfasst.

Abhilfe können hier Infrarotheizungen schaffen. Diese erwärmen Gegenstände in ihrer Nähe, also neben Personen und Schränken auch Wände. Durch diese Wärme werden Wände kontinuierlich ausgetrocknet und sind so weniger anfällig für Schimmelpilze. Die Wände geben darüber hinaus, sobald sie aufgewärmt sind, auch passiv wieder Wärme an den Raum ab. Trockene Wände dämmen wiederrum besser und sorgen so dafür, dass Sie auf lange Sicht weniger Energie aufwenden müssen, um den Raum warm zu halten.

Macht Schimmel krank?

In den Medien wird oft eine etwas übertriebene „Hetze“ gegen Schimmel betrieben. Dieser macht, entgegen vieler Meldungen, nicht sofort krank. Auf Dauer gesehen kann jedoch eine Art „Schimmelallergie“ ausbrechen, die ähnliche Symptome aufweist wie z.B. Asthma oder Heuschnupfen. Sie sollten einen Schimmelbefall daher nie auf die leichte Schulter nehmen und bei großflächigem Befall auf jeden Fall einen Experten konsultieren. Bei geringem Schimmelbefall reicht auch eine Infrarotheizung aus, um die feuchten Stellen gezielt abzutrocknen.