Studien zeigen: Heizungsluft macht krank

12804307_1132560923420705_1999865890_nKonventionelle Heizkörper als Quelle für Erkältungen

Viele plagen sich gerade in den kühleren Monaten mit Erkältungssymptomen herum. Egal ob lästiger Husten, Schnupfen oder eine ständig laufende Nase – im Schnitt sind Erwachsene 3 Mal im Jahr erkältet. Dabei ist die erhöhte Erkältungsgefahr in kühleren Monaten dennoch nicht auf die Kälte zurück zu führen, denn viele Viren und Krankheitserreger sind sehr empfindlich gegen niedrige Temperaturen. Schuld an der Misere ist die schlechte Raumluft, denn Heizungen trocknen die Luft aus, die wir schließlich einatmen. Dies führt wiederum dazu, dass unsere Schleimhäute austrocknen und die natürliche Reinigungsfunktion der Flimmerhärchen herabgesetzt wird. Jetzt haben die Erreger ein leichtes Spiel unsere Atemwege zu befallen und sich zu vermehren. Die ständige Luftzirkulation durch Heizungen sorgt außerdem dafür, dass sich die Erreger rasend schnell ausbreiten. Auf diese Weise kommt es zu einer hohen Ansteckungsgefahr vor allem in großen Büroräumen.

Luftbefeuchter als Alternative?

Doch welche Alternativen gibt es diesen Teufelskreis zu durchbrechen? Die Heizungen ausstellen und ab sofort Frieren kann ja schließlich keine dauerhafte Lösung sein. Viele versuchen mit Luftbefeuchtern der trockenen Heizungsluft entgegen zu wirken, was zwar auf den ersten Blick sinnvoll scheint, aber dennoch kontraproduktiv sein kann. Die Behälter müssten mehrmals täglich gereinigt und mit frischem Wasser aufgefüllt werden. Andernfalls können sich viele Keime und andere Erreger im Wasser vermehren und sich über die Heizungsluft im Raum rasend schnell verteilen. Doch wer von uns macht sich schon die Mühe, regelmäßig die Luftbefeuchter zu reinigen? In vielen Haushalten sind diese wahrscheinlich bereits seit Wochen trocken. Eine wirkliche Alternative sind sie also nicht.

Strahlungswärme statt Lufterwärmung

Am besten ist es natürlich die Luft gar nicht erst austrocknen zulassen. Leider funktionieren jedoch konventionelle Heizungen auf diese Weise. Eine echte Alternative stellen deshalb Infrarotheizungen dar. Sie erwärmen nicht die Luft sondern geben Strahlen ab, die wiederum Personen und Gegenstände erwärmen auf die sie treffen. Diese Strahlung ist absolut ungefährlich, denn es handelt sich hierbei um die gleichen Wärmestrahlen, die die Sonne abgibt (Infrarotstrahlen) – bitte nicht verwechseln mit UV-Strahlen, die durchaus für den Menschen gefährlich sind. Da Infrarotheizungen nicht die Luft erwärmen, werden die Atemwege auch nicht ausgetrocknet wodurch sich auch im Winter ein sehr angenehmes Raumklima entwickelt. Die Luft zirkuliert weitaus weniger als bei herkömmlichen Heizsystemen, wodurch sich Krankheitserreger viel schlechter verbreiten können. Da die Luft nicht erwärmt wird, ist das Lüften bzw. der Luftaustausch wesentlich umweltschonender als bei anderen Heizungen, die die bereits erwärmte Luft nach außen abgeben. Wie Sie sehen handelt es sich hierbei um eine gesunde und gleichzeitig effiziente Heizmethode. Weitere Informationen finden Sie hier.